
Deutschland · 2015
Elf Wochen Versorgung für Schwangere, Mütter und Neugeborene in der Landesaufnahmestelle.
Vorher
Die Landesaufnahmestelle Lebach war für rund 1.200 Menschen ausgelegt und im Herbst 2015 zeitweise mit bis zu 2.300 Geflüchteten aus mehr als 65 Nationen belegt. An manchen Tagen kamen bis zu 300 Menschen neu an.
Einsatz
Am 8. August 2015 begann die erste Mission des Vereins in Deutschland: eine Hebammenambulanz für geflüchtete Frauen, Wöchnerinnen und Neugeborene. Gemeinsam mit freiwilligen Helfer:innen, dem DRK und später dem saarländischen Sozialministerium entstanden innerhalb weniger Wochen feste Sprechstunden — zuerst in einem Rettungswagen, dann in einem Container.
Im Mittelpunkt standen Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung, die Nachsorge der Neugeborenen und das frühe Erkennen von Komplikationen. Dazu gab das Team Kleidung, Babynahrung und Kinderwagen aus. Wie groß der Bedarf war, zeigte schon der erste Tag: Frauen warteten im strömenden Regen auf die Sprechstunde.
Nachher
Nach elf intensiven Wochen wurde die Ambulanz übergeben — ein bundesweit beachtetes Vorreiterprojekt für unbürokratische Hilfe direkt vor Ort.
Bilder aus dem Einsatz
Zuletzt aktualisiert: September 2026
Der nächste Schritt
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